KARPFENANGELN-Angeln in einem Gewässer des Angelverein Alster Hamburg
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Los ging es am Freitag Nachmittag.
Alles schnell ins Auto verstaut, Freundin geschnappt und los ging es. Lange ist es her gewesen, dass wir mal endlich zum Karpfenangeln fahren konnten.
Völlig außer Puste sind wir endlich am See angekommen, kein Wunder bei dem Geschleppe. Aber was tut man nicht alles für unser Hobby.
Schnell wurde alles aufgebaut, die Montagen montiert.
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Hier meine selbst gebundenen Haken. Absolut sicher und immer perfekt an der Unterlippe des Karpfen sitzend.
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Schnell meine Boilies ran, (Frozenbaits) von einem Hersteller, der frisch für einen selber rollt.
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Hier mit selbst gemachtem Dip.
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Die Montagen sind ausgelegt, ein wenig angefüttert und nun hieß es warten. Mittlerweile war es 21:15 Uhr, gegessen haben wir schon und nun wurden wir auch müde und wollten schlafen gehen.
Ab unter den Wetterschutz und endlich Beine hoch.
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Aber das konnten wir nicht lange, denn um 22:45 Uhr ertönte mein Bissanzeiger. Ein Dauerton, wie man den ja soooo liebt. Schnell hoch, rein in die Stiefel und zur Angel gehechtet.
Am anderen Ende musste ein etwas größerer Karpfen dran sein, die Gegenwehr war enorm. Stetig zog er Schnur, aber ich hielt dagegen und langsam aber sicher hatte ich ihn in Reichweite des Keschers.
Meine Freundin kam zu Hilfe und kescherte den Burschen. Da lag er nun vor mir, eigenartig mit der hochstehenden Rückenflosse. Ein wenig demoliert sah er aus. Aber das machte nichts, denn er war mit 76,5 cm und 20,84 Pfund an diesem See der größte, den ich an der Angel hatte.
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Nach diesem aufregenden Ereignis legten wir uns wieder schlafen.
Es war eine relativ ruhige Nacht. Kein Regen und warm. Der Morgen war richtig schön. Die Sonne ging auf und das Wasser war spiegelglatt.
Ich bemerkte im Wasser einen Gast, der seine guten Tage wohl vorüber hatte. Schnell wurde er wieder frei gelassen, obwohl die Burschen sich gerne an meine Boilies ran machen. 
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Nach dem Frühstück habe ich meine Montagen neu beködert und sie erneut platziert.
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Es rührte sich nichts, den ganzen Tag nicht. An diesem Gewässer beißen die Karpfen fast nur ab der Dämmerung, bis zum frühen Morgen. Selten habe ich tagsüber einen überlisten können. Zur Nacht hin wuchs die Spannung. „Na, werden wir wieder einen fangen“?, fragte meine Freundin. „Sicher!“, meinte ich.
Gegen 2:15 Uhr ging erneut mein Bissanzeiger los und riss mich aus dem Schlaf. Man muss sich wundern, wie schnell man putzmunter und bei den Ruten ist. Gegenwehr…nützte aber nichts. Wieder kam, zwar verschlafen, meine Freundin und half mir beim Keschern. Wieder ein schöner Karpfen.
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76 cm 19,46 Pfund. Wieder biss er auf die Boilies, die ich mittlerweile nur noch benutze.
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Erneut ging der Pieper, in der Hoffnung, dass es mal eine Schleie sein könnte, die reichlich in diesem Gewässer vorhanden sind.
Aber nein, es war wieder ein Karpfen.
17 cm, das Gewicht konnte ich nicht ermitteln . Deutlich zu sehen, ist der Hechtbiss kurz vor der Schwanzwurzel. Schnell wurde der Kleine wieder frei gelassen, damit er auch mal so groß und stark wird wie seine beiden Vorgänger.
Leider blieb es auch dabei, keine Schleie .
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Die ersten Sonnenstrahlen erwärmten den Morgen und der Tag, an dem wir wieder nach Hause fahren mussten, war gekommen. Aber erst tranken wir schön einen Kaffee und nahmen unser Frühstück zu uns.
Überall krabbelte etwas herum, wahrscheinlich hatte die Tierwelt auch Hunger.
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Muss das Liebe sein .......
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Frosch mit Fernweh - „Ob es dort drüben etwas Schönes zum Fressen gibt?“  |
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Geschafft, aber glücklich, kamen wir zu Hause an.
So hatten wir ein schönes Wochenende, an einem schönen See des Anglerverein Alster Hamburg e. V.
Grüße an alle Vereinsmitglieder (und die es evtl. noch werden wollen )
Toni Rachowitsas
Der Fangbericht kann in unserem Downloadbereich auch als PDF heruntergeladen werden
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